Ein Jahr vor der Rugby-Weltmeisterschaft in Australien hat Englands Nationaltrainer Steve Borthwick seinen 25-köpfigen Kader für Zentralverträge umgestaltet. Mit Elliot Daly und Ollie Lawrence fehlen überraschend zwei etablierte Leistungsträger.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Steve Borthwick vergibt 25 Zentralverträge, dotiert mit jeweils rund 150.000 Pfund pro Saison.
- Elliot Daly und Ollie Lawrence zählen zu den prominentesten Abgängern aus dem Vertragskader.
- Neu aufgenommen wurden unter anderem Alex Coles, Asher Opoku-Fordjour und Seb Atkinson.
- Die Streichungen bedeuten noch kein endgültiges Aus für die Weltmeisterschaft in Australien.
Borthwick vollzog insgesamt fünf Veränderungen in der Gruppe jener Profis, die vom Verband rund 150.000 Pfund pro Saison erhalten. Während der verletzungsgeplagte Ben Curry, Tom Roebuck sowie der nach Bordeaux gewechselte Tom Willis ebenfalls keinen Zentralvertrag mehr erhielten, rücken neue Akteure nach. Neu im Aufgebot stehen Stürmer Alex Coles von Northampton, Sale-Pfeiler Asher Opoku-Fordjour, Seb Atkinson, Guy Pepper und Jack van Poortvliet.
Überraschende Streichungen vor WM-Jahr
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Artikel lesen →Die Ausbootung von Elliot Daly kommt unerwartet, da Borthwick noch im vergangenen November die Vielseitigkeit des 33-Jährigen hervorgehoben hatte. Auch Ollie Lawrence, der in der Six-Nations-Saison eine tragende Rolle spielte, wurde vorerst nicht berücksichtigt. Für das WM-Turnier im kommenden Jahr bedeutet die Entscheidung jedoch kein definitives Aus, da für Endrunde in Australien ein erweiterter Kader von 33 Spielern nominiert wird.
Tür für WM-Kader bleibt offen
Ebenfalls unberücksichtigt blieben der in Südafrika geborene Center Benhard Janse van Rensburg sowie Routinier Courtney Lawes nach seiner Rückkehr aus Frankreich. Mit seinen Nominierungen verdeutlicht Borthwick die Richtung für die anstehenden Spiele der Nations Championship im November.